St. Lorenz: Mitten in Hof, mitten im Leben - mit Gott durch die Zeit


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Lorenzpark

Kirche

Ein historisches Ensemble bilden die Kirche, das ehemalige Kantorat und der Park. Der heutige Lorenzpark war jahrhundertelang ein Friedhof. Mehrfach erweitert (bis hinüber ins Biengäßchen, das vermutlich früher „Beingäßchen“ hieß), wurde er im 19. Jahrhundert dennoch zu klein und nach 1879 nicht mehr genutzt.
Auch als Geschützstellung musste er zweimal herhalten: im Dreißigjährigen Krieg und 1759 gegen die Preußen. Im Jahr 1904 überließ die Kirchengemeinde das Gelände der Stadt Hof zur Nutzung; zwei Jahre später wurde es zur Grünanlage umgestaltet.


Oase in der Stadt


Der Park und die Kirche laden ein zu Ruhe und Besinnung. Doch das war nicht immer so: Jahrelang gab es Probleme mit Vandalismus und Ruhestörung. Seit die Kirche aber tagsüber geöffnet ist - zumindest in den wärmeren Monaten des Jahres - sind wieder mehr Besucher und Spaziergänger im Park unterwegs. Die Leute, die lieber Lärm und Dreck machen, fühlten sich offensichtlich gestört und sind seitdem kaum mehr anzutreffen... Der Park wird außerdem um 19.30 Uhr abgesperrt.



Lorenzpark mit Kirche und Kantorat


Jean-Paul-Weg


Auf dem früheren Lorenzfriedhof lag auch die Mutter des Dichters Jean Paul begraben; heute führt der Jean-Paul-Weg von Joditz nach Schwarzenbach hier vorbei. Eine Tafel erinnert an die "Kleine grüne Stelle neben der Lorenzkirche", an die sich Jean Paul immer liebevoll erinnerte.

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